Business Intelligence (BI) ist ein Analyseverfahren zur Optimierung der Steuerung eines Unternehmens. Das Ziel von Business Intelligence ist es, Informationen aus Geschäftsdaten zu gewinnen, um dem Management unternehmenswichtige Entscheidungen zu erleichtern. Die Sammlung, Auswertung und Darstellung der Daten geschieht hierbei in elektronischer Form mit Hilfe von Business Intelligence Software und IT-Systemen. Somit werden bei einem BI-Projekt als erstes die Daten aus einem oder mehreren ERP-Systemen in eine eigene Datenbank (Data Warehouse) gestellt und anschließend weiter bearbeitet.
Mit Hilfe von Business Intelligence lassen sich beispielsweise Kosten senken, Risiken minimieren oder auch das Unternehmen wettbewerbsfähiger machen. Allgemein werden die kompletten Geschäftsabläufe und -prozesse optimiert. Außerdem kann Erkenntnis daraus gewonnen werden, wie sich das eigene Unternehmen im Vergleich zur Konkurrenz im Markt positioniert.
1958 veröffentlichte Hans Peter Luhn im IBM-Journal einen Beitrag mit dem Titel „A Business Intelligence System“. Dieser Beitrag gilt als Ursprung des Begriffs Business Intelligence. 1989 griff der Analyst Howard Dresner den Begriff wieder auf und entwickelte ihn weiter. Später prägte Dresner auch den weiterführenden Begriff Business Performance Management, eine erweiterte Form von Business Intelligence.